Heute begebe ich mich mal auf ein Plaster, dass mir sonst nicht besonders liegt: Mode.
Die irische Mode wird dabei von zwei Extremen dominiert. Auf der einen Seite die unglaubliche, unschlagbare Alltags-Allzweckwaffe: Die Jogginghose. Egal ob in der Uni, im Kino, beim Einkaufsbummel am Sonntag, Jogginghosen (nach dem Motto je verschlissener desto besser) gehen überall. Laut Daniel gibt es sogar einen Reiseführer, der sagt Jogginghosen sind in Irland ein Statussymbol. Die einzige wirkliche Erklärung die ich dafür habe ist, dass die Schulen hier (genau wie in England) alle Schuluniformen-Pflicht haben und es deshalb für die irische Jugend etwas tolles ist einfach wie der letzte Husten rumzulaufen. Anscheinend behalten sich das ein guter Schuss Iren aber deutlich über ihre Schulzeit hinaus bei.
Als krasser Gegensatz dazu steht das Mode-Verhalten der ausgehwilligen irischen Frauen. Das typische Erscheinungsbild hat tonnenweise Schminke im Gesicht, trägt einen Rock den man am besten als erweiterten Gürtel beschreibt und favorisiert allgemein sich gegenseitig beißende Farbtöne oder zumindest Glitzer-Zeug. Auch hier zieht sich das Erscheinungsbild erschreckenderweise durch alle Alters- und Größenklassen und sieht im Allgemeinen einfach nur billig aus. Oder um es mit den Worten von Sabrina zu sagen: „Wenn du in Hamburg so rumläufst, bist du ne Nutte.“
*grins* Die Inseln waren für ihren etwas eigenen Modegeschmack schon immer berüchtigt. Ich frage mich aber grad ob sich die "Mode" dort auch immer ändert oder prinzipiell nur wenige Erweiterungen zu den vorherrschenden Stilen existieren. Wie Oscar Wilde so treffend sagte: Mode? Das ist so ein hässliches Ding, daß wir es alle paar Monate ändern müssen, nur um es überhaupt ertragen zu können! :D
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