Mittwoch, 28. Oktober 2009

I love workshops *

16th October

Da die letzten Berichte doch recht schwach illustriert waren möchte ich euch hier zumindest einmal ein Foto von meiner Arbeit zeigen. Ich verspreche aber hoch und heilig, dass die nächsten Tage mehr Bilder folgen werden.


Wie schon berichtet war meine erste Arbeitswoche ja weniger von hektischer Betriebsamkeit geprägt, umso mehr ein Grund sich alternative Beschäftigungen zu suchen. Diese fand ich dann auch schnell in Form von mehreren Workshops, die zurzeit im Institut am Laufen sind. Herauszuheben wäre da vor allem die IEEE (sprich i triple e, steht für „Institute of Electrical and Electronics Engineers“, einen weltweiten Berufsverband von Elektroingenieuren und Informatikern) Distinguished Lecturer Tour 2009.

Hinter dem unglaublich hochtrabenden Namen versteckt sich eine jedes Jahr von IEEE organisierte Tour durch verschiedene Universitäten und Forschungseinrichtungen mit dem Ziel aktuelle Forschungsthemen und Ergebnisse breitzutragen (und wahrscheinlich auch ein bisschen damit anzugeben wie toll man ist). Letztes Jahr wurde dabei wohl durch Asien getourt, 2009 ist nun Europa an der Reihe und neben Cork stand auch Deutschland in Form der Uni Hannover auf der Liste.

Jedenfalls hab ich mir zwei der dargebotenen Vorträge angetan. Der Erste sollte das Thema „Entwicklungstrends in der Speichertechnologie“ behandeln und ich war sehr überrascht dabei etwa das Gleiche vermittelt zu bekommen, was ich im letzten Jahr schon beim Prof. Mikolajick in Freiberg erfahren durfte. Der zweite Vortrag wurde von einem Entwickler von Intel gehalten, der die neue Nehalem-Prozessorarchitektur (octcore) vorgestellt hat und dabei vor allem auf Energiesparfunktionen eingegangen ist. Auch wenn ich davon eigentlich nicht allzu viel verstehe war es schon beeindruckend (und irgendwie auch krank) was sich Intel da alles einfallen lässt. So schaltet sich ein Prozessorkern zum Beispiel selbständig und softwareunabhängig ab, sobald er länger als 1/512 Sekunde nicht gebraucht wird, um halt für die entsprechende Zeit keinen Strom zu verbrauchen.

Alles in allem sehr interessant der ganze Spaß, der eigentliche Grund warum ich workshops in den letzten Tagen aber echt lieb gewonnen habe ist: es gibt immer kostenlos irgendetwas zu essen und zu trinken. Zumindest Kaffee/Tee und Kekse stehen immer für Teepause (vormittags) und Kaffeepause (nachmittags) bereit, einmal waren sogar Sandwiches und Cola zu haben. Da sage ich natürlich nicht nein, und freu mich schon auf den nächsten spannenden Vortrag. [Anmerkung der Redaktion: ist leider nicht jede Woche so … die letzten zwei Wochen war jedenfalls nichts dergleichen los. Kostenlos Kaffee/Tee gibt’s hier aber trotzdem immer.]

2 Kommentare:

  1. Da das Essen in Irland nicht so super ist, sind wenigstens die Kekse eßbar? muv

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  2. Die Kekse sind die gleichen wie in Deutschland auch ....^^

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